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Knock-Outs

Mit Knock-Out-Produkten wie Mini-Futures oder Turbos können Sie mit Hebelwirkung indirekt in Aktien, Indizes oder andere Vermögenswerte investieren. Dies bedeutet potenziell höhere Gewinnchancen, aber auch potenziell höhere Verlustrisiken. Im schlimmsten Fall kann der Anleger das gesamte investierte Geld verlieren. Mit einer Anlage in diese Produkte sind zusätzliche finanzielle Risiken verbunden, die Sie hier nachlesen können.

Knock-Out-Produkte („Knock-Outs“), zu denen Open-End-Turbos, Turbos und MiniFutures gehören, sind Hebelprodukte. Diese Produkte sind mitunter auch unter anderen Namen bekannt, wie z.B. Wave, Wave XL oder Unlimited Turbo. Im Allgemeinen erwarten Anleger von Long-Produkten einen steigenden Kurs des Basiswerts, während Anleger von Short-Produkten von fallenden Kursen des Basiswerts ausgehen.

Knock-Outs ermöglichen eine gehebelte Partizipation an der Entwicklung des Basiswerts oberhalb (im Falle eines "Long-Produkts") oder unterhalb (im Falle eines "Short-Produkts") des Basispreises. Bei Mini-Futures und Open-End-Turbos wird der Basispreis regelmäßig angepasst, um die Finanzierungskosten auf der Grundlage des maßgeblichen Zinssatzes, des Finanzierungsspreads und der Dividendenzahlungen auf den Basiswert zu berücksichtigen. Knock-Outs eignen sich für erfahrene und aktive Anleger, die sich mit hochgehebelten Produkten auskennen und wissen, dass sich Änderungen der Kurse des Basiswerts aufgrund der Hebelwirkung auf den Wert des Knock-Out-Produkts auswirken.

Knock-Out-Produkte verfügen über eine Knock-Out-Schwelle, die oftmals auch als Barriere bezeichnet wird, die bei Open-End-Turbos und Turbos dem Basispreis entspricht. Bei Mini-Futures liegt die Knock-out-Schwelle über (Long-Produkte) oder unter (Short-Produkte) dem Basispreis. Sie können nach einem dieser beiden Typen filtern, indem Sie den "Typ"-Filter verwenden: "Mit Stop-Loss" bezieht sich auf MiniFutures und "Ohne Stop-Loss" bezieht sich auf alle anderen Knock-Outs. Im Falle einer Verletzung der Knock-Out-Schwelle wird das Produkt ausgeknockt und der Anleger erhält 0,001 Euro bei Open-End-Turbos und Turbos bzw., vorbehaltlich der Zahlung eines möglichen Restbetrages, null bei Mini-Futures, d.h. der Anleger kann das gesamte eingesetzte Kapital verlieren. Die Knock-Out-Schwelle wird bei Open-End-Turbos regelmäßig angepasst bzw. bei Mini-Futures mindestens einmal monatlich.

Im Sekundärmarkt verhalten sich Knock-Outs in der Regel wie folgt: Steigende Kurse des Basiswerts erhöhen in der Regel den Wert eines Knock-Out-Produkts Long, während fallende Kurse des Basiswerts den Wert des Knock-Out-Produkts Long in der Regel verringern. Umgekehrt erhöhen fallende Kurse des Basiswerts in der Regel den Wert eines Knock-Out-Produkts Short, während steigende Kurse des Basiswerts in der Regel den Wert des Knock-Out-Produkts Short reduzieren. Darüber hinaus beeinflussen andere Faktoren wie die implizite Volatilität das Sekundärmarktverhalten von Turbos und Open-End-Turbos.

Beispiel: Steigt der Kurs des Deutschen Aktienindex (DAX®), so steigt in der Regel auch der Wert eines DAX®-Knock-Outs Long, während fallende DAX®-Kurse den Wert eines Knock-Outs Long in der Regel verringern. Umgekehrt erhöhen fallende DAX®-Kurse gewöhnlich den Wert eines Knock-Outs Short auf den DAX®, während steigende Kurse des Basiswerts in der Regel den Wert eines solchen Knock-Outs Short verringern.

Im Fall von Mini-Futures und Open-End-Turbos hat der Emittent das Recht, die Produkte zu kündigen. Anleger sind in der Regel berechtigt, Knock-Outs auszuüben.

Risiken

  • Totalverlust möglich: Aufgrund der Hebelwirkung sind hohe Verluste möglich. Im schlimmsten Fall ist der Totalverlust des investierten Kapitals möglich.

  • Risiko eines Knock-Out-Ereignisses: Im Falle einer Verletzung der Knock-outSchwelle wird das Produkt ausgeknockt und der Anleger erhält 0,001 Euro bei OpenEnd-Turbos und Turbos bzw., vorbehaltlich der Zahlung eines möglichen Restbetrages, null bei Mini-Futures, d.h. der Anleger kann das gesamte eingesetzte Kapital verlieren.

  • Aufgeld: Anleger zahlen im Falle von Turbos und Open-End-Turbos ein Aufgeld, das sowohl die Finanzierungskosten als auch die Kosten für das Gap- und Liquiditätsrisiko abdeckt. Das Aufgeld ist nicht konstant und kann sich im Laufe der Zeit je nach Marktsituation oder Produkteigenschaften ändern.

  • Änderung der Hebelwirkung: Die Veränderung des Kurses des Basiswerts verändert die Hebelwirkung der Knock-out-Produkte.

  • Kündigungsrecht der Emittentin: Die Emittentin hat das Recht, Mini-Futures und Open-End-Turbos kurzfristig zu kündigen.

  • Emittentenrisiko: Ein Totalverlust ist möglich, wenn die Emittentin der Knock-Outs und die Garantin, The Goldman Sachs Group, Inc., zahlungsunfähig werden.

Sofern nicht anders angegeben: Goldman Sachs ist die Datenquelle für Goldman Sachs-Produkte und für Produkte anderer Emittenten ist die Datenquelle VWD & Börse Stuttgart.
Sprache: deen
Hotline: 0800 / 674 63 67