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Marquee-QuickPoll-Umfrage 04/2022Wird die Fed auf eine „harte“ oder auf eine „weiche“ Landung hinsteuern?

Angesichts der zunehmenden Rezessionsängste dreht sich das Marktgeschehen um die Frage, ob die Fed eine weiche Landung hinbekommen wird oder ob mit einer harten Landung zu rechnen ist. Hier sind die wichtigsten Ergebnisse der jüngsten Marquee-QuickPoll-Umfrage unter fast 1.500 institutionellen Anlegern.

Die Anleger haben die Anzeichen für eine zunehmend straffere Gangart der Fed zur Kenntnis genommen: 38 Prozent erwarten nun Zinserhöhungen von mehr als 200 Basispunkten in diesem Jahr. Die Märkte rechnen derzeit mit Zinserhöhungen von fast 250 Basispunkten, sodass hier eine kleine Lücke zwischen den Erwartungen der Anleger und den Marktpreisen besteht. Bei einer erwarteten Endrate von 2,5 bis 3 Prozent bedeutet dies, dass der Zinserhöhungszyklus im Jahr 2023 enden dürfte.

Bei der Frage nach der Inflation gingen 54 Prozent davon aus, dass die Inflation bis mindestens 2024 über dem Zielwert liegen wird, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass 54 Prozent der Anleger die nächste Rezession für 2022 oder 2023 erwarten, so Oscar Ostlund, Leiter des Bereichs Content bei Marquee, der digitalen Plattform der Global Markets Division von Goldman Sachs. Anders ausgedrückt: Die Märkte erwarten jetzt, dass die Fed eine „harte Landung“ auslöst, was bedeutet, dass die Inflation erst danach zurückgehen wird.

Möglicherweise hat sich die Stimmung der Anleger in diesem Monat an den Rändern etwas verbessert, was wahrscheinlich auf das vermeintlich nachlassende geopolitische Risiko und die relativ angespannte Baisse-Stimmung zurückzuführen ist, so Ostlund. Da die Risiken im Zusammenhang mit dem russischen Krieg in der Ukraine als abnehmend wahrgenommen werden, haben die Anleger ihre Risikoprämien in Bezug auf diesen Faktor deutlich reduziert.


Quelle: Die Marquee QuickPoll April 2022 erschien in englischer Sprache in dem Goldman Sachs Newsletter „Briefings“ vom 7. April 2022. Bitte beachten Sie, dass die darin gemachten Aussagen keine Anlageempfehlungen darstellen.


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Fotonachweise: Adobe Stock – Bild 1: Rashevskyi Media, Bild 2: Leonid Andronov

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