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INVESTMENTTHEMEN ETFs als Basiswerte: Optionsscheine auf Kupfer-, Uranium-, Defense-ETFs

Unter dem Titel „Uran, Kupfer oder Verteidigung?“ stellte KnowHow im vergangenen Frühjahr Discount-Calls auf verschiedene Exchange Traded Funds (ETFs) vor. Nun können Anleger auch mit klassischen Optionsscheinen auf diese Investmentthemen setzen.

Bei den Basiswerten handelt es sich um drei ETFs des Anbieters Global X. Mit diesen Produkten können Privatinvestoren Investments in die Anlagethemen Uran, Kupfer und Verteidigung tätigen. Die Optionsscheine bieten die Möglichkeit einer gehebelten Partizipation an steigendenden oder auch an fallenden Kursen dieser ETFs. In diesem Beitrag stellen wir die drei Fonds vor und zeigen, wie die Optionsscheine funktionieren.

Funktionsweise von Optionsscheinen

Mit Optionsscheinen können Anleger mit Hebelwirkung indirekt in Aktien, Indizes oder auch ETFs investieren. Der Hebel bietet höhere Gewinnchancen, aber auch höhere Verlustrisiken. Im schlimmsten Fall können Anleger ihr gesamtes investiertes Kapital verlieren. Käufer von Call-Optionsscheinen erwarten für gewöhnlich steigende Kurse des Basiswerts, während Anleger in Put-Optionsscheine tendenziell von fallenden Notierungen des Basiswerts ausgehen. Am Rückzahlungstag zum Laufzeitende oder nach einer Ausübung steht dem Inhaber des Optionsscheins ein Geldbetrag zu, der auf Basis der Differenz zwischen dem Schlusskurs des Basiswerts am Bewertungstag und dem Basispreis (Call) errechnet wird (unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses und bei Basiswerten in Fremdwährung des maßgeblichen Wechselkurses). Bei einem Put kann dieser Betrag aus der Differenz aus Basispreis und Basiswertkurs errechnet werden – ebenfalls unter eventueller Berücksichtigung von Bezugsverhältnis und Wechselkurs.

Anleger sollten dabei beachten, dass sie einem Totalverlustrisiko ausgesetzt sind. Ein Totalverlust tritt dann ein, wenn der Basispreis über dem Schlusskurs des Basiswerts am Bewertungstag (bei Call-Optionsscheinen) bzw. wenn der Schlusskurs des Basiswerts am Bewertungstag über dem Basispreis (bei Put-Optionsscheinen) liegt. Es ist allerdings eher ungewöhnlich, dass Investoren Optionsscheine ausüben oder bis zum Fälligkeitstermin halten. Der Normalfall ist eher ein Handel dieser Produkte am Sekundärmarkt.

Optionsscheine eignen sich nur für erfahrene und risikobereite Anleger. Denn auch im sogenannten Sekundärmarkt unterliegen Optionsscheine häufig starken Schwankungen. Sie reagieren nicht nur auf Änderungen des Basiswertkurses, sondern auch auf Änderungen weiterer Marktfaktoren wie etwa der impliziten Volatilität, des Zinsniveaus oder der erwarteten Dividenden. Mehr Informationen zur Funktionsweise und zu den Risiken von Optionsscheinen sowie viel Hintergrundwissen finden Sie auch in unserem Optionsschein-Wiki auf www.gs.de im Bereich „Know-how“.

ETFs als Basiswerte

Bei ETFs handelt es sich um Fonds, die an einer Börse gehandelt werden. Gewöhnlich sind das sogenannte Indexfonds, die einen bestimmten Index wie etwa den DAX® oder den EURO STOXX 50® nachbilden. Fonds sind Sondervermögen. Das Geld, das Anleger dort investieren, wird von der Depotbank separat verwahrt und vom Vermögen der Fondsgesellschaft rechtlich getrennt. So sind Fondsgelder bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt. Bei Optionsscheinen, die aus rechtlicher Sicht Inhaberschuldverschreibungen sind, müssen Anleger jedoch die oben genannten Verlustrisiken und das Emittentenrisiko beachten.

Bei den Calls von Goldman Sachs dienen die ETFs als Basiswert. So können Anleger gehebelt an steigenden (Call) oder fallenden (Put) Kursen des zugrundeliegenden ETF partizipieren.

Bei Fälligkeit oder im Falle einer Ausübung steht dem Inhaber des Calls der innere Wert zu, also die Differenz aus dem Kurs des Basiswerts und dem Basispreis (Bezugsverhältnis ist 1,0, dieses hat daher keinen Einfluss auf das Ergebnis), umgerechnet in Euro. Während der Laufzeit notiert der Call indes mit einem Aufgeld auf den inneren Wert.

Bei einem Kurs von beispielsweise 54,16 US-Dollar und einem Wechselkurs von 1,172 US-Dollar läge der innere Wert bei

Bei einem Briefkurs von 11,40 Euro würde der Zeitwert demnach 9,56 Euro betragen. Der Zeitwert baut sich während der Laufzeit ab und sinkt bis zum Fälligkeitstag auf null. Dabei findet der Zeitwertverlust nicht gleichmäßig statt, sondern beschleunigt sich, je näher das Laufzeitende rückt.


Abb. 1: Auszahlungsprofile eines Calls und eines Puts

Quelle: Goldman Sachs


Der Global X Copper Miners ETF bildet einen Index ab, der sich aus den Aktien von bedeutenden Kupferminenbetreibern zusammensetzt. Wichtige Aktien im Index sind First Quantum, Freeport-McMoran, Antofagasta, Lundin Mining und Ivanhoe Mines. Der Indexsponsor erklärt auf seiner Website, dass der Kupferverbrauch bis 2050 von 26 Millionen Tonnen im Jahr 2022 auf 43 Millionen Tonnen steigen könnte. Es sei fraglich, ob das Angebot mit der Nachfrage Schritt halten werde. Kupfer ist ein wesentlicher Bestandteil von Elektrofahrzeugen, erneuerbaren Energiespeichern und anderen Formen moderner Infrastruktur. Die Call-Optionsscheine von Goldman Sachs beziehen sich auf den ETF, der an der New Yorker NYSE Arca gelistet ist.


Abb. 2: 5-Jahres-Entwicklung des Global X Copper Miners ETF

Quelle: Bloomberg. Start: 01.01.2021, Stand: 20.01.2026. Bitte beachten Sie, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind.

Beim Global X Uranium ETF handelt es sich um einen an der NYSE Arca in New York gelisteten ETF auf einen Index mit Unternehmen, die am Uranabbau und an der Herstellung von Nuklearkomponenten beteiligt sind. Global X zufolge könnte Uran eine Schlüsselrolle bei der globalen Energiewende zukommen. Prognosen gehen davon aus, dass die Nachfrage von schätzungsweise 65.650 Tonnen im Jahr 2023 auf fast 130.000 Tonnen im Jahr 2040 steigen könnte, so Global X. Bedeutende Unternehmen im Index sind Cameco, Samsung C&T, Nexgen Engergy, Uranium Energy und Nuscale Power.


Abb. 3: 5-Jahres-Entwicklung des Global X Uranium ETF

Quelle: Bloomberg. Start: 01.01.2021, Stand: 20.01.2026. Bitte beachten Sie, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind.

Der Global X Defense Tech ETF, der im November 2023 aufgelegt wurde, ist ebenfalls an der NYSE Arca gelistet. Der zugrundeliegende Index umfasst Aktien von Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie. Hierzu zählen nicht nur der Militärbereich, sondern auch Cybersicherheit und künstliche Intelligenz. Im Gegensatz zu den zivilen Märkten seien die Einnahmen im Verteidigungsbereich eng an den militärischen Bedarf gebunden und unterlägen nicht unbedingt den wirtschaftlichen Zyklen, erklärt Global X auf seiner Website. Die weltweiten Verteidigungsausgaben seien seit 2020 jährlich um 4,2 Prozent gestiegen. Es werde erwartet, dass die Ausgaben bis 2030 mit einer ähnlich hohen jährlichen Rate ansteigen werden, so Global X. Zu den größten Positionen im Index gehören Palantir, Rheinmetall, RTX, Northrop Grumman, General Dynamics, Lockheed Martin und BAE Systems.


Abb. 3: Entwicklung des Global X Defense Tech ETF

Quelle: Bloomberg. Start: 13.09.2023, Stand: 20.01.2026. Bitte beachten Sie, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind.


Beispiele von Call- und Put-Optionsscheinen:

Global X Uranium ETF →

Global X Copper Miners ETF →

Global X Defense Tech ETF →


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