
Mittwoch, 16. September 2026
Zinsentscheid der Fed – Pressekonferenz
Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank („Federal Open Market Committee“) entscheidet über die kurzfristigen Zinssätze. Angesichts einer steigenden Inflation hatte die US-Notenbank im März 2022 die Zinswende eingeleitet. In mehreren Schritten erhöhte der Offenmarktausschuss den Zins weiter. In der Sitzung vom Juli 2023 legte die Fed die Federal Funds Rate 0,25 Punkte höher in einem Zielkorridor von 5,25 Prozent bis 5,50 Prozent fest, an dem die Fed ein Jahr festhielt. In den Sitzungen von September bis Dezember 2024 hat die Fed den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte, danach zweimal um 0,25 Prozentpunkte auf dann 4,25 bis 4,50 Prozent gesenkt. In den Sitzungen von Januar 2025 bis Juli 2025 hat die Fed an diesem Zinskorridor festgehalten. Die US-Notenbank hat in den Sitzungen im September 2025, Oktober 2025 und Dezember 2025 beschlossen, die Fed Funds Rate jeweils um 0,25 Prozentpunkte in einem Zielkorridor auf dann 3,50 bis 3,75 Prozent zu senken. In den Sitzungen von Januar bis Juli 2026 hat die Fed die Zinsen bei 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Im Statement zum Zinsentscheid wurde diese Entscheidung u.a. mit der Einschätzung begründet, dass die Inflation Fortschritte in Richtung des 2-Prozent-Ziels des Offenmarktausschusses gemacht hat. Das aktuelle Zinsniveau sei angemessen, um den Aufschwung zu stützen und die Beschäftigungs- und Inflationsziele zu erreichen.
Quelle: Federal Reserve, weitere Informationen hier
Fotonachweis: Adobe Stock – Nuthawut