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Kapitalschutz-Zertifikate

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Produktbeschreibung Kapitalschutz-Zertifikate

Kapitalschutz-Zertifikate verknüpfen ein vergleichsweise hohes Maß an Sicherheit mit der Chance, an steigenden Kursen eines Index, einer Aktie oder eines anderen Basiswerts teilzunehmen. Am Laufzeitende erhält der Anleger von der Emittentin mindestens den Kapitalschutzbetrag ausbezahlt, der sich anhand des Kapitalschutzlevels bestimmt. Sollte der Basiswert am finalen Bewertungstag über dem Basispreis notieren, nimmt der Inhaber des Kapitalschutz-Zertifikats an dieser positiven Kursentwicklung des Basiswerts unter Berücksichtigung des Partizipationsfaktors teil. Während der Laufzeit kann der Kurs des Zertifikats allerdings unter den Kapitalschutzbetrag sinken. Für die Auszahlung ist dementsprechend der Kurs am finalen Bewertungstag entscheidend.

 

Szenario 1: Basiswert notiert über dem Basispreis

Wenn der Basiswert am finalen Bewertungstag über dem Basispreis notiert, erhält der Anleger erhält der Anleger einen Auszahlungsbetrag in Höhe des Kapitalschutzbetrags. Zusätzlich zu dem Kapitalschutzbetrag erhält der Anleger einen Betrag, der die Entwicklung des Basiswertes über die Laufzeit abbildet, unter Berücksichtigung des Partizipationsfaktors. Beispiel: Das Kapitalschutz-Zertifikat weist einen Nominalbetrag und einen Basispreis von jeweils 100 Euro, einen Mindestrückzahlungsfaktor von 100% und einen Partizipationsfaktor von 50% auf. Der Basiswert notiert am finalen Bewertungstag bei 160 Euro. Der Auszahlungsbetrag bestimmt sich in diesem Fall wie folgt:

Auszahlungsbetrag: [100 Euro * ((100% + 50% * (160 Euro / 100 Euro - 1))] = 130 Euro

 

Szenario 2: Basiswert notiert auf oder unter dem Basispreis

Der Inhaber des Zertifikats erhält einen Auszahlungsbetrag in Höhe des Kapitalschutzbetrags. Am Laufzeitende erhält der Anleger von der Emittentin mindestens den Kapitalschutzbetrag ausbezahlt. Allerdings können Kursverluste entstehen, wenn der Anleger das Zertifikat zu einem Preis erworben hat, der über dem Kapitalschutzbetrag liegt. Außerdem kann der Kurs des Zertifikats während der Laufzeit auch deutlich unter den Kapitalschutzbetrag sinken. Auch sollten Anleger beachten, dass es schlimmstenfalls zum Totalverlust kommen kann, wenn die Emittentin des Kapitalschutz-Zertifikats und die Garantin, The Goldman Sachs Group, Inc., insolvent werden.

Die Mehrzahl der Kapitalschutz-Zertifikate von Goldman Sachs funktionieren in der beschriebenen Form. So ist der Kurs des Basiswerts am finalen Bewertungstag maßgeblich für die Höhe des Auszahlungsbetrags. Alternativ kann bei manchen Kapitalschutzprodukten die Performancemessung nach der sogenannten asiatischen Durchschnittsbildung (Asianing) möglich sein. Dann wird der Kurs des Basiswerts an mehreren Stichtagen gemessen und später ein Durchschnitt ermittelt, der für die Höhe des Auszahlungsbetrags relevant ist.

Bei Kapitalschutz-Zertifikaten auf nicht in Euro notierte Basiswerte (z.B. ausländische Indizes oder Rohstoffe) kann zudem der Währungs-Wechselkurs Einfluss auf die Rendite haben. Bei diesen Produkten ist auch eine Ausstattung mit Währungssicherung (Quanto) denkbar.

 

Sekundärmarktverhalten

Im Sekundärmarkt wird der Kurs eines Kapitalschutz-Zertifikats zum einen durch den Kurs des Basiswerts beeinflusst. Tendenziell erhöht ein steigender Basiswertkurs den Preis eines Kapitalschutz-Zertifikats, während ein fallender Kurs des Basiswerts den Preis tendenziell sinken lässt. Steigende Zinsen haben einen preismindernden Effekt. Außerdem wird der Wert der Kapitalschutz-Zertifikate im Sekundärmarkt von der Restlaufzeit, der Volatilität sowie der Höhe der Refinanzierungskosten der Emittentin und ggf. Dividendenerwartungen beeinflusst. Eine steigende implizite Volatilität hat tendenziell einen preissteigernden Effekt. Darüber hinaus beeinflussen die erwarteten Dividendenrenditen den Kurs des Kapitalschutz-Zertifikats, wenn es sich beim Basiswert um eine Aktie oder einen Aktienpreisindex handelt.

 

Rückzahlung

Die Höhe des Auszahlungsbetrags wird am finalen Bewertungstag ermittelt. Die Überweisung des Auszahlungsbetrags an den Inhaber des Kapitalschutz-Zertifikats wird von der Emittentin in der Regel bis zum dritten Bankgeschäftstag nach dem finalen Bewertungstag veranlasst.

 

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